Samstag, 4. Juli 2009

Ein Heim für Tiere

Das Wohnideal der meisten Architekten ist wohl, bei allem Respekt, als strukturkonservativ zu bezeichnen. Offensichtlich erfolgt die planerische Orientierung im Wohnungsbau entlang stereotyp gedachter Personengruppen wie "Singles", "Paare" und "Familien", ohne dass unterschiedliche Wohnansprüche verschiedener Lebensstiltypen berücksichtigt würden. Auch den meisten in jüngster Zeit fertiggestellen Neubauwohnungen sieht man an, dass sie eindeutig für Familien geplant wurden. Heteronormativität olé!

Insbesondere fehlt es aber an geeigneten Grundrissen bzw. Wohnraumaufteilungen für Herrinnen und ihre Haussklaven, und aufgrund dieses Defizites bleibt wenig anderes übrig, als selbst (innen)architektonisch aktiv zu werden. Der erste Schritt dieser Entwicklung war der Auftragsbau einer geeigneten Sklavenzelle zur Haltung menschlicher Haustiere in Etagenwohnungen. Sicher ist mit diesem nachträglichen Einbau noch nicht der neue Architekturstil für das künftige Gynopolis erfunden, aber ich glaube mit Fug und Recht behaupten zu können, dass ein wichtiger Schritt hin zu einer angemessenen Wohnform getan ist:

1 Kommentar:

  1. Tolle Sache! Es bedarf allerdings innen noch eine zusätzliche Befestigungsmöglichkeit, die Tür scheint nicht stabil genug zu sein.
    Weiter so und viel Spaß damit!

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